Nachruf auf Rolf Linda – Leichtathletik war seine große Leidenschaft

Der Verein Niedersächsische Sportpresse (VNS) trauert um Rolf Linda. Er ist völlig überraschend im Alter von 72 Jahren an einem Herzinfarkt in Burgdorf gestorben.

Das VNS-Mitglied hatte sich erst vor einiger Zeit noch für das Skatturnier Mitte Dezember angemeldet und freute sich, wieder im Kreis der Kollegen zu sein. Bei dieser Veranstaltung hatte Rolf Linda in den vergangenen Jahren nie gefehlt, denn er strebte stets mit großem Engagement den Gewinn des Pokals an.

Der Name Rolf Linda stand jahrzehntelang für die Sportberichterstattung aus dem Norden und Nordosten der Region Hannover. Nach einer Ausbildung zum Großhandelskaufmann volontierte er beim Burgdorfer Kreisblatt und war dort sowie beim Nachfolger Burgdorfer Tageblatt bis 1987 als Sportredakteur tätig.

Über die Peiner Allgemeine Zeitung kam Rolf Linda 1987 zur Hannoverschen Allgemeine Zeitung und produzierte bis 2004 dort die Sportseiten des Anzeigers für Burgdorf, Lehrte und Nord-Hannover. Als freier Journalist blieb der am 26. Oktober Verstorbene dem Sport auch nach der Pensionierung in der Region eng verbunden.

Die Leichtathletik war Rolf Lindas große Leidenschaft. Er hielt als Langstreckler einige Vereinsrekorde für seinen Klub TSV Burgdorf. Aber auch die Sparten Fußball und Handball standen bei ihm hoch im Kurs. Ein Heimspiel der „Recken“ hat er selten versäumt.

Rolf Linda, geboren am 17. Juli 1946, hinterlässt Ehefrau Erika und eine Tochter. Der Verein Niedersächsische Sportpresse wird ihn vermissen und ein ehrendes Gedenken bewahren.

 

51. VNS-Skatturnier erneut im Clubheim von Hannover 96

Das Skatturnier des Vereins Niedersächsischer Sportpresse (VNS) steht zum Abschluss des Jahres wieder im Mittelpunkt der Kartenspieler des Vereins.

Zum 51. Mal werden die Kolleginnen und Kollegen zu dieser Traditions-Veranstaltung eingeladen. Der Vorstand hat das Mischen der Karten für Montag, 17. Dezember 2018 angesetzt. Spielort ist erneut das alte Clubhaus von Hannover 96 in der Clausewitzstraße in Hannover. Das Turnier beginnt um 18.30 Uhr mit einem kleinen Imbiss. Die Organisatoren hoffen auf die Teilnahme der Mitglieder, die noch dieses beliebte Kartenspiel können. Wir haben in den Anfängen des Turniers mal über 40 Teilnehmer
zählen können. 

Titelverteidiger ist Lutz Ahner, der den begehrten Pokal bereits ein Jahr zuvor gewonnen hatte. In der Rangliste führt allerdings noch immer Uwe Schweigart. Der frühere Sportredakteur der „Neuen Presse“ in Hannover konnte sich von 1968 bis 1971 vier Mal in Folge den Cup sichern.

Umzug gelungen Mitglieder begeistert

v. l.: Winfried Leinweber, Uwe von Holt, Jürgen Ketelhake, Jonas Freier, Bodo Krüger, hintere Reihe v. l.: Dirk Tietenberg, Gerd Poestges, Florian Krebs, Hans-Joachim Zwingmann, Foto: Wolfgang Weihs

Das war ein Rekord. Das Familienfest des Vereins Niedersächsische Sportpresse (VNS) mit „Spargel satt und Kegeln“ wurde mit 64 Teilnehmern zu einem Volltreffer. Schon im Vorfeld war für viele Mitglieder klar, dass der Umzug von Wettmar nach Ehlershausen kein Nachteil werden würde. Da die „Waldschänke“ vor den Toren von Großburgwedel einigen Häuser-Neubauten weichen musste, hatte der Vorstand das „Gasthaus Bähre“ als neues Domizil ausersehen. Eine gelungene
Wahl, wie sich nach der Veranstaltung dann auch herausstelle."Ich hoffe, dass es allen gefallen hat. Eine Wiederholung im nächsten Jahr bietet sich geradezu an", so VNS-Vorsitzender Hans-Joachim Zwingmann.

Besonders die neuen Mitglieder und Kollegen, die erstmals an diesem Treffen teilnahmen, waren nicht nur voll des Lobes wegen der Speisen und Getränke, sondern weil man sich abseits der täglichen Arbeit auch einmal in Ruhe und in aller Gelassenheit über die Probleme des Alltags in den Redaktionen unterhalten konnte. „Das war einfach toll. Ich habe mit Kollegen neue Kontakte knüpfen können“, freute sich Neu-Mitglied Florian Kula, der aus der Region Braunschweig angereist war. Auch Chefredakteur Bodo Krüger von der Neuen Presse in Hannover, der viele Jahre in der Sportredaktion tätig war, stellte mit großer Freude fest: „Ich habe hier Kollegen wieder getroffen, mit denen ich in meinen Anfängen zusammen gearbeitet habe. Das war großartig und das Erscheinen wert.“ Er meinte damit in erster Linie Herbert Rösner, der als 90jähriger Nestor des Vereins ebenfalls nach Ehlershausen gekommen war.

Für viel Gesprächsstoff sorgte aber leider immer noch der plötzliche Tod von Klaus-Dieter Virgils, der in den vergangenen 25 Jahren stets bei diesem Meeting dabei war. Er wusste meist am Schluss der Veranstaltung auch, wer wie viel Spargel und wie viele Schnitzel in der Runde verdrückt hatte, Dass er selbst oft der „Rekordmann“ war, verschwieg „Pülleken“ nur allzu gern. Die Mitglieder legten für ihn und den vorher verstorbenen Mitgliedern Erich Harrigfeld und Ulrich Everling eine Gedenkminute ein.

Im Mittelpunkt standen bei dieser Versammlung jedoch die Ehrungen. Für 25 Jahre im Beruf des Sportjournalismus erhielten Urkunden und die „Silberne Ehrennadel“ des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS): Bodo Krüger, Uwe von Holt, Jonas Freier und Dirk Tietenberg (alle Neue Presse) sowie Florian Krebs (Bild), Winfried Leinweber (früher Bild) und Jürgen Poestges (Cellesche Zeitung). Mit „Gold“ wurde VNS-Vize Jürgen Ketelhake ausgezeichnet, der 1978 in die Pressestelle bei Toto/Lotto in Hannover eingetreten war. Die Mitglieder des VNS gratulieren herzlich und wünschen den geehrten Mitgliedern für die Zukunft alles Gute.

Auch der Sport kam bei diesem „Familienfest“ nicht zu kurz. Im von Jürgen Ketelhake organisierten Kegel-Wettbewerb setzten sich am Ende erneut die Favoriten durch. Bei den Damen siegte erwartungsgemäß die Brasilianerin Regina-Luna Klemm, bei den Sportjournalisten konnte sich Holger Staab vor Norbert Fettback, Jonas Freier, Stefan Kamer und Oliver Vosshage behaupten. Sie wurden mit einer Medaille des Kegler-Verbandes ausgezeichnet.

VNS - Spargelessen

Der Vorstand des Vereins Niedersächsische Sportpresse (VNS) freut sich, Sie wieder zu einer beliebten Veranstaltung mit Begleitung einzuladen.
„Spargeln mit Kegeln“ heißt es erneut. Diesmal jedoch in neuer Umgebung, da unsere Kultstätte in Wettmar leider nicht mehr existiert. Wir sind aber in der Nachbarschaft bei der Suche nach einer neuen Gastlichkeit fündig geworden und treffen uns nunmehr am 4. Juni 2018 um 19 Uhr im Traditions-Gasthaus & Hotel Bähre, Ramlinger Straße 1, 31303 Burgdorf, Ortsteil Ehlershausen.
Das Restaurant liegt nur wenige Meter von der S-Bahn-Station (S7) Ehlershausen entfernt, direkt an der Bundesstraße 3 in Richtung Celle und ist somit für jedermann bequem zu erreichen.
Wir sind überzeugt, dass wir uns auch dort sehr wohlfühlen werden. Die Gastronomie hat in der Region zwischen Celle und Hannover einen ganz hervorragenden Ruf.
Der Familienbetrieb Bähre besteht übrigens bereits seit 1898 und feiert gerade das 120-jährige Jubiläum. Freuen Sie sich wieder um auf einen netten Abend in geselliger Runde, in dessen Verlauf der Vorstand einige langjährige Mitglieder ehren wird. Bringen Sie gute Laune und für die Teilnahme am Kegelwettbewerb das entsprechende Schuhwerk mit.
Ihre Zusage geben Sie bitte an Hans-Joachim Zwingmann (Telefon 0511 52 95 999 oder 0171 55 27 338. Es geht auch per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

„Pülleken“ ist tot

Sie riefen ihn alle „Pülleken“, nur wenige kannten seinen richtigen Namen. Klaus-Dieter Virgils ist am 12. Mai im Alter von 70 Jahren überraschend in Hannover gestorben. Dabei wollte er den letzten Saison-Spieltag in der Fußball-Bundesliga in vollen Zügen genießen. Wenige Stunden vor dem Anpfiff kam für „Pülleken“ aber der Abpfiff. Er hatte noch versucht, den Rettungswagen mit Notarzt in seine Wohnung zu dirigieren, doch die Wohnungstür konnte er schon nicht mehr öffnen, so dass wertvolle Zeit verging bis die Polizei eintraf und die Sanitäten mit der Reanimation beginnen konnten. Zu spät, der Arzt konnte nur noch den Tod nach einem  Herzstillstand feststellen.

„Pülleken“ war erst drei Tage vor seinem Tod aus dem Krankenhaus entlassen worden. Seine Beine und ein schmerzender Zeh hatten ihn zu schaffen gemacht. „Ich bin froh, dass ich das spannende Bundesliga-Finale zu Hause am Fernseher und nicht in der Klinik verfolgen muss“, sagte Klaus-Dieter mir noch einen Tag vor seinem Ablebe Jetzt hat er es nicht mehr erlebt, dass der HSV absteigen musste, an dem er bis zuletzt fest geglaubt hatte.


Klaus-Dieter Virgils war in der hannoverschen Sportszene eine Ikone. Für seinen Verein Hannover 96 ging er durchs Feuer. Viele Jahre lang begleitete er die Mannschaft in allen Heim- und Auswärtsspielen. Er war für die Kollegen ein wandelndes Lexikon. Er kannte alle Ergebnisse der Roten in der Bundesliga mit Spieldatum, wusste wann die Tore gefalle waren, konnte alle Trainer der 96er seit dem Aufstieg 1964 herunterbeten und war stolz, dass er für seine 50jährige Mitgliedschaft in diesem Verein eine Urkunde sowie ein Trikot mit seinem Namenszug erhielt. 

Auch die Galopprennbahn in Hannover war ihm nicht fremd. „Pülleken“ wettete gern und hatte oft den richtigen Tipp am Totalisator abgegeben. Sein größter Coup war der Sieg der in Hannover gezogenen Stute Danedream in einem der wichtigsten Rennen in Paris. „Pülleken“ hatte viel gewagt und einiges auf dieses Pferd gesetzt, das dann auch gewann und einige Euro in seine Tasche zahlte. Vom Gewinn gönnte sich Klaus-Dieter eine Weltreise, von der er lange Zeit sehr schwärmte.

„Pülleken“ kam nach einer Ausbildung zum Verlagskaufmann über die „Neue Presse“ in Hannover ins Landesbüro Niedersachsen/Bremen der Deutschen Presse-Agentur (dpa), wo er als Sekretär in der Sportredaktion arbeitete. Außerdem schrieb er Berichte aus der Regionalliga für das Fußball-Fachblatt „Kicker“ in der Nordredaktion in Peine. Seine große Leidenschaft war das Sammeln von Zeitungen, Magazinen, Programmen und Büchern aus dem Bereich des Sports. Sein Wohnzimmer mit unzähligen Papierbergen glich einem Archiv eines großen Verlages.

Im Verein Niedersächsische Sportpresse (VNS) zeichnete sich Klaus-Dieter Virgils als Protokollchef bei über 40 Skatturnieren aus und war bei fast allen Veranstaltungen stets dabei.  „Wir werden unseren Pülleken sehr vermissen“, sagt VNS-Vorsitzender Hans-Joachim Zwingmann, der hinzufügt: „Er war eine Institution, ein liebenswerter und vertrauensvoller sowie hilfsbereiter Mensch, der niemanden etwas zu leide tun konnte und wollte. Ich persönlich war für ihn so etwas wie ein Ziehvater, den er zu jeder Zeit um Rat fragen konnte. Telefonisch haben wir fast täglich Kontakt gehabt. Ich habe es gern getan, denn Klaus-Dieter stand nach dem Tod seiner Mutter ganz allein im Leben.“ Der  VNS wird Klaus-Dieter Virgils ein ehrendes Andenken bewahren. Dies hat er sich mehr als verdient.

VNS und NFV zeichnen Waldemar Anton aus

Für Waldemar Anton von Hannover 96 war es ein großer Tag. Der 21 Jahre alte Abwehrspieler wurde als „Fußballer des Jahres“ in Niedersachsen im Sporthotel in Barsinghausen ausgezeichnet. Er war aus der vom Niedersächsischen Fußball-Verband (NFV) und dem Verein Niedersächsische Sportpresse (VNS) organisierten Wahl unter den Medienvertretern als Sieger hervor gegangen. Auf den Plätzen landeten die dänische Nationalspielerin Pernille Harder vom VfL Wolfsburg und Benjamin Girth vom SV Meppen. Die Abstimmung wird seit vielen Jahren von der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) in Niedersachsen finanziell unterstützt.

„Ich bin sehr stolz, diese Preise entgegennehmen zu dürfen. Ein großes Dankeschön gebührt aber auch meinen Mitspielern und unserem Trainerteam. Ohne ihre Unterstützung wäre diese Auszeichnung nicht möglich gewesen“, sagte Waldemar Anton zu der Ehrung. „Die Sportjournalisten haben erneut eine gute Wahl getroffen. Waldemar Anton ist ein verdienter Sieger“, lobte VNS-Vorsitzender Hans-Joachim Zwingmann den Junioren-Nationalspieler.

Die Laudatio auf Waldemar Anton hielt 96-Aufsichtsratsmitglied Martin Andermatt. „Es zeichnet den Spieler aus, dass er nie aufgibt. Jeder Trainer kann sich auf ihn verlassen Waldemar übernimmt Verantwortung und hat Erfolg“, sagte der frühere Trainer aus der Schweiz. In einer Video-Botschaft gratulierte Per Mertensacker: „Mit Deinen guten Leistungen, Deiner herausragenden Einstellung und Willensstärke bist Du Waldemar Anton ein verdienter Titelträger.“

Waldemar Anton wurde wie seine Vorgänger vom neuen NFV-Präsidenten Günter Diestelrath mit dem großen NFV-Pokal, dem Goldenen Schuh von ADIDAS und einem Scheck für die 96-Nachwuchabteilung ausgezeichnet.