Zum 50. Mal VNS-Skatturnier - Pokal erneut an Lutz Ahner

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Foto: Joachim Giesel

Spannung bis zum Schluss, doch dann gab es einen eindeutigen Sieger. Lutz Ahner gewann zum zweiten Mal das Skatturnier des Vereins Niedersächsische Sportpresse (VNS). Es war die 50. Auflage dieser Veranstaltung, die seit 1968 ohne Unterbrechung zum beliebtesten Meeting des VNS zählt und in der Region wahrscheinlich einmalig ist. Trotz Schneegestöber, Matsch und Eisregen hatten sich die Kollegen auf den Weg ins neue Domizil gemacht. Das Clubhaus von Hannover 96 mit seinem Pächter Carsten Aschenbach war ein hervorragender Gastgeber. Fast 40 Jahre lang hatte der VNS seinen Skatmeister beim TSV Havelse in Garbsen vor den Toren Hannovers ermittelt. Organisatorische Gründe sorgten für einen Standortwechsel, der von allen Mitgliedern begrüßt wurde.

Sieger Lutz Ahner (früher Sports View) hatte bereits den ersten Durchgang sehr erfolgreich bestritten, doch mit Olaf Kaune (NDR) und Fritz Rust (Fotograf) sowie Winfried Leinweber (BILD), Titelverteidiger Norbert Fettback (HAZ) , Achim von Lüderitz (HAZ), Joachim Giesel (Fotograf) und Christian Purbs (HAZ)  hofften die Verfolger im zweiten Abschnitt auf eine Wende. Sie blieb aus, so dass Lutz Ahner am Ende vor Olaf Kaune und Fritz Rust siegte. „Mir hat es wieder großen Spaß gemacht, sich abseits der Spiele mit den Kollegen einmal wieder auszutauschen“, sagte Reinhard Stein. Der frühere NDR-Moderator war wie „Sportschau-Legende“ Dieter Adler am Start und freute sich über das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Kollegen Manfred Scharfe.

Eigentlich wollten die VNS-Skatspieler bei diesem Meeting Herbert Rösner zu seinem 90. Geburtstag gratulieren. Doch der Nestor des VNS und seit vielen Jahren immer dabei, hatte sich zu einer kleinen Feier in den Harz zurückgezogen. „Er hat wohl die Kosten für eine Sektrunde gescheut“, meinte spöttisch ein Teilnehmer am Rande des Turniers. „Herbert wird dies sicherlich nachholen“, beruhigte VNS-Vorsitzender Hans-Joachim Zwingmann die Gemüter.

Das bemerkenswerte an der Skatmeisterschaft ist die Tatsache, dass die Teilnehmer mit mindestens vier Preisen den Heimweg antreten konnten. Für die reichhaltige Tombola hatte - wie in den Vorjahren - der Vorsitzende Jochen Zwingmann und sein Vize Jürgen Ketelhake gesorgt. Sie freuten sich darüber, dass die guten Kontakte zur Wirtschaft wie die Continental AG,, Toto-Lotto, ADIDAS, Flughafen Hannover, Nordmedia, Schlachterei Gramann/Ahrberg und VW-Sport weiterhin vorhanden sind.

Herbert Rösner zum 90. „Mann der ersten Stunde“

Der Nestor des Vereins Niedersächsische Sportpresse (VNS) zieht am 4. Dezember alle Blicke auf sich. Herbert Rösner wird 90 Jahre alt und steuert bei guter Gesundheit auf den „Club der Hunderter“ zu. Als „Rö.“ 1954 bei der „Neuen Presse“ in Hannover anfing und Nachfolger des legendären Sportchefs Hans Meißner wurde, wusste er noch nicht, was alles in den kommenden vier Jahrzehnten auf ihn zukommen würde. Als Leiter der NP-Sportredaktion übernahm er sofort die Berichterstattung über den Verein Hannover 96, der gerade zum zweiten Mal Deutscher Meister geworden war.

„Herrlich die damalige Zeit. Man konnte in Ruhe arbeiten und pflegte einen engen Kontakt zu Vereinen und deren Präsidenten, Trainern sowie Spielern und war mit den Kollegen auch stets in einer geselligen Runde unterwegs“, erzählt Herbert Rösner, der sich bis heute noch immer an VNS-Veranstaltungen gern beteiligt. Besonders beim Skat-Turnier hat der „Mann der ersten Stunde“ oft gezeigt, wo es lang geht.

Bei Sportfesten des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) war der Jubilar stets ein erfolgreicher Medaillensammler für den VNS. Allerdings – so berichten Augenzeugen- wurde 1973 in Hamm/Westf. um Herbert Rösner sehr gebangt. Beim 100-Meter Brustschwimmen verließen ihn zehn Meter vor dem Anschlag plötzlich die Kräfte und ein Ertrinken drohte. Die Anfeuerungen der Kollegen vom Beckenrand sorgten aber dafür, dass Herbert unter größter Kraftanstrengung mit Müh und Not völlig erschöpft das Ziel erreichte.

Als Torwart zeichnete er sich viele Jahre lang bei der 96-Prominenten-Mannschaft und der VNS-Auswahl aus.

Herbert Rösner sparte während seiner Redakteurszeit bei seinen Berichten nicht mit Lob und Kritik. 1966 brachte er sogar Trainer Horst Buhtz zu Fall. Nach einer 1:3-Niederlage der 96er in Neunkirchen verzichtete „Rö“ auf einen Spielbericht in der NP. Der Leser bekam im Sportteil einen weißen Kasten – das war einmalig - mit dem Vermerk versehen: „Hier sollte eigentlich die Analyse über das Spiel stehen. Wegen der schwachen Leistung der Mannschaft von Hannover 96 verzichten wir darauf.“ Das hatte zur Folge, dass  Buhtz am anderen Tag gefeuert wurde.

Der frühere VDS-Präsident Ernst Werner verlieh Herbert Rösner wegen seines smarten Aussehens und einer silbernen Locke im Haar den Kosenamen „Mende des Sports“, der durch den ehemaligen 96-Coach „Fiffi“ Kronsbein in die Öffentlichkeit getragen wurde. 1972 wechselte „Rö“ zur Hannoverschen Allgemeine Zeitung (HAZ) und erlebte ein Jahr später als Fußball-Chef das „Wunder von Wuppertal“ (96 verhinderte durch einen Sieg beim WSV und gleichzeitiger Niederlage von Eintracht Braunschweig den Bundesliga-Abstieg) hautnah mit. „Ein tolles Erlebnis mit fantastischen Spielern“, schwärmt Herbert noch immer.  

Die Kolleginnen und Kollegen wünschen Herbert Rösner weiterhin beste Gesundheit, viel Freude und Spaß am Leben mit Blick auf schöne Tage mit seiner Inge sowie wundervolle Stunden im Kreise der VNS-Familie.

50. VNS Skatmeisterschaft

Ein Meilenstein ist erreicht. Zum 50. Mal sucht der Verein Niedersächsische Sportpresse (VNS) seinen Skatmeister.

Eine tolle Zeitgeschichte, die ihresgleichen in unserer Region sucht. Was 1968 begann, wird nun mit der Jubiläums-Auflage fortgesetzt. Wer war beim Start eigentlich schon dabei, wer kann sich an unseren vierfachen Sieger in Folge - Uwe Schweigart - noch erinnern? Wer hat bisher am häufigsten den wertvollen Pokal gewonnen? Zuletzt triumphierte Norbert Fettback, der auch diesmal erfolgreich sein möchte. Und, gibt es wieder attraktive Preise, die von den Organisatoren Jürgen Ketelhake und Jochen Zwingmann beschafft wurden. Alle diese Fragen können am Turniertag erörtert und diskutiert werden.

Für Skatspieler sollte es ein „muss“ sein, an diesem 50. Turnier teilzunehmen. Wir spielen nicht mehr beim TSV Havelse in Garbsen, wo wir nach über 40 Jahren für die Zukunft einen Korb bekamen. Wir freuen uns auf unseren neuen Spielort und sind Gast bei Carsten Aschenbach, der mit viel Engagement das Clubhaus von Hannover 96 / „Vier Jahreszeiten“ betreut. Dort werden wir auch viel Freude und Spaß bei Speis und Trank haben.

Hier die wichtigsten Informationen:
Wann: Montag, 11. Dezember 2017, 18.30 Uhr
Wo: Clubhaus Hannover 96, Clausewitzstraße 2
(Nähe Eilenriede-Stadion im Hindenburg-Viertel und Hannover-Congress-Centrum).

Also, wie immer: Termin notieren, Tag freihalten und gute Laune mitbringen. Bitte meldet die Teilnahme bei Hans-Joachim Zwingmann per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Mobil per 0171 55 27 338. Der Vorstand wünscht schon einmal allen Mitgliedern und ihren Familienangehörigen eine besinnliche Adventszeit, gesegnete Weihnachten sowie einen friedlichen Jahresausklang und ein gesundes sowie erfolgreiches Jahr 2018. 

 

Verdienstmedaille für Experte Horst Johr

Hohe Auszeichnung für Horst Johr. Das Mitglied im Verein Niedersächsische Sportpresse (VNS) erhielt aus den Händen von Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Horst Johr ist immer noch Ansprechpartner der Kolleginnen und Kollegen, wenn es um die Sportarten Rugby und Leichtathletik geht. Der 81 Jahre alte Experte war während seiner aktiven Zeit freier Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungen und Fachblättern. Er arbeitete außerdem bei Landesfachverbänden in den Presse- und Öffentlichkeitsabteilungen mit. Im VNS war Johr ein stets zuverlässiger Protokollchef bei Mitgliederversammlungen. Horst Johr stellte sich als Übungsleiter in den Vereinen TKH, Eintracht und Post SV Hannover zur Verfügung. Er wirkte als Ansager bei mehreren Veranstaltungen und war Kampfrichter in der Leichtathletik bei den Olympischen Spielen 1972 in München. „Ein ganz tolles Erlebnis“, schwärmt der geehrte Experte immer noch.

 

VDS-VERBANDSRAT IN FRANKFURT AM MAIN

Die Verbandsrat des VDS fand erstmals als eintägige Arbeitssitzung in Frankfurt am Main statt. Der Versuch ist geglückt. Auch beim wichtigsten Punkt der Tagesordnung gab es Einigkeit: Die Ausstellung des wieder bundeseinheitlichen Presseausweises muss genau geprüft werden.

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