Ulrich Everling gestorben

Die guten Wünsche, insbesondere zu seiner Gesundheit anlässlich des 85. Geburtstages, haben ihn nicht lange begleitet. Fast fünf Monate nach seinem Ehrentag ist Ulrich Everling am 14. April in Braunschweig nach einer schweren Krankheit gestorben. Im Verein Niedersächsische Sportpresse (VNS) zählte „Ulli“ mit zu den ältesten Mitgliedern. Seit über vier Jahrzehnten gehörte er diesem Verband an, der ihn für seine Verdienste im Sportjournalismus mit der Golden en Ehrennadel des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) ausgezeichnet hat.  

Während seiner beruflichen Tätigkeit stand für Ulrich Everling die Zuverlässigkeit stets im Vordergrund. Er schrieb Berichte in der „Braunschweiger Zeitung“ insbesondere über die Sportarten Basketball, Handball, Tennis und Leichtathletik. Die Nachrichtenagenturen sowie verschiedene Verbandsblätter versorgte er stets pünktlich mit Informationen und Spielergebnissen. Ulrich Everling kannte sich besonders im Basketball aus. In seinen jungen Jahren zeichnete er sich in seinem Verein mehrfach durch gute Leistungen aus und wurde deshalb einige Male in die deutsche Nationalmannschaft berufen. 

„Ulli“ engagierte sich auch in der Politik. Bis vor zwei Jahren saß er noch im CDU-Sportauschuss der Stadt Braunschweig und wirkte aktiv an zahlreichen Projekten des Sports im Rat mit. Mit ihm verliert der VNS einen sympathischen und liebenswerten Kollegen, der sich besonders durch seine Bescheidenheit auszeichnete. 

Unser Mitgefül gilt seiner Frau Bärbel. Der VNS wird Ulrich Everling ein ehrendes Andenken bewahren.

Erneut große Resonanz bei „Sport trifft Politik“

Foto: Wolfgang Weihs, von rechts: VNS-Vorsitzender Hans-Joachim Zwingmann, VGH-Vorstandsvorsitzender Hermann Kasten, DFB-Präsident Reinhard Grindel, Talk-Lady Bettina Tietjen, Teresa Enke und Ministerpräsident Stephan Weil

Der Talk „Sport trifft Politik“ in Hannover hat erneut eine große Resonanz bei den Besuchern gefunden. Die Veranstaltung, die vom Verein Niedersächsische Sportpresse (VNS) und der Versicherungsgruppe Hannover (VGH) organisiert wurde, lockte über 400 Gäste in die VGH-Verwaltung. „Wir sind wieder ausverkauft“, freute sich VGH-Vorstandsvorsitzender Hermann Kasten. VNS-Vorsitzender Hans-Joachim Zwingmann fügte hinzu: „Die Talkrunde hat inzwischen in der Region einen hohen Stellenwert erreicht.“

Im Mittelpunkt der Gesprächsrunde standen diesmal Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Präsident Reinhard Grindel vom Deutschen Fußball-Bund (DFB). Beide sorgten unter der glänzenden Moderation von Bettina Tietjen vom NDR-Fernsehen mit ihren Aussagen für einen hohen Unterhaltungswert.

Kontrovers wurde über den Videobeweis in der Fußball-Bundesliga diskutiert. Grindel verteidigte zumeist die Entscheidungen der Video-Schiedsrichter, während Weil lieber die Regelauslegung der Unparteiischen auf dem Platz befürwortete. Auch das kürzlich erschienende Interview von Ex-Nationalspieler Per Mertesacker, der sich über die Drucksituation im Profi-Geschäft ausgelassen hatte, fand den Beifall der beiden Protagonisten. „Die Spieler müssen sich nicht schämen, wenn sie Hilfe von Psychologen in Anspruch nehmen“, meinte der DFB-Präsident.

Reinhard Grindel brachte dabei auch die Robert-Enke-Stiftung ins Spiel, die sich nach dem Freitod des ehemaligen Torwarts von Hannover 96 um Menschen mit einer Depressions-Erkrankung sorgt. Die anwesende Stiftungsvorsitzende Teresa Enke konnte dann auch für Ihre Stiftung einen Scheck von der VGH aus den Händen von Stephan Weil entgegennehmen.

 

VNS-Vorsitzender Hans-Joachim Zwingmann zum VDS-Ehrenmitglied in Augsburg ernannt

Hohe Auszeichnung für Hans-Joachim Zwingmann. Der Vorsitzende des Vereins Niedersächsische Sportpresse (VNS) wurde im Rahmen der Hauptversammlung des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) in Augsburg zum Ehrenmitglied ernannt und erhielt die Urkunde aus den Händen von VDS-Präsident Erich Laaser. Der 78 Jahre alte ehemalige Sportredakteur bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Hannover war 30 Jahre lang im VDS-Präsidium aktiv und war in dieser Zeit auch Sprecher der deutschen Sportjournalisten bei Fußball-Welt- und Europameisterschaften. Im vergangenen Jahr trat Zwingmann aus dem VDS-Präsidium beim Wahlkongress in Hannover von seinem Amt zurück. Er wurde während dieser Tagung bereits mit der Goldenen Ehrennadel des Verbandes mit Brillant ausgezeichnet. 

Erich Harrigfeld ist tot 31 Jahre Gesicht der HAZ

Wie viele Sportlerkarrieren hat er begleitet, wie viele Mannschaften auf – und manchmal auch wieder absteigen gesehen? 31 Jahre lang war er als Leiter der Sportredaktion das Gesicht der Sportredaktion der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung (HAZ) auf den Fußballplätzen und in den Sporthallen der Region: Erich Harrigfeld. Jetzt ist er im Alter von 80 Jahren am 9. März 2018 in Hildesheim gestorben. Sportjournalisten haben meistens nur ein Kürzel, unter dem sie schreiben. Erich Harrigfeld hatte zwei und zwar „harri“ und „eh“, die er so begründete: „Damit niemand merkt, dass ich so viel mache.“ Im April 1970 hatte ihn die HAZ von der Hannoverschen Presse nach Hildesheim geholt. „Ich habe mich nie beworben. Die Leute kannten meine Arbeit“, sagte er stets voller Stolz, denn Arbeitszeiten von Mittags bis Mitternacht waren bei ihm die Regel. „Oft war ich der letzte Mann im Verlagshaus“, berichtete er gern in Kollegenkreisen. Über 30 Jahre war Harrigfeld das Gesicht der HAZ-Sportredaktion in Hildesheim.
In den 80er Jahren nahm „harri“ gern an den Veranstaltungen des Vereins Niedersächsische Sportpresse (VNS) teil. Zeit zum Plausch und für ein Bier nach Feierabend  blieb er immer. „Ein Kind von Traurigkeit war ich nie“, bemerkte Erich Harrigfeld bei seinem beruflichen Abschied 2001 bei der HAZ und freute sich auf seinen Ruhestand,
den er zunächst als Gasthörer an der Uni ausfüllte, denn Politik und Geschichte interessierte ihn sehr. In den vergangenen Jahren machte ihm die Gesundheit allerdings zu schaffen, so dass „eh“ kaum noch am Vereinsleben im VNS teilnahm. Der Verein Niedersächsische Sportpresse wird Erich Harrigfeld ein ehrendes Andenken bewahren.

„Sport trifft Politik“ mit DFB-Präsident Reinhard Grindel

Zum achten Mal veranstalten der Verein Niedersächsische Sportpresse (VNS) und die Versicherungsgruppe VGH die Talkrunde „Sport trifft Politik“ in Hannover.
Für 3. April 2018 haben sich in der VGH-Verwaltung Am Schiffgraben Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Präsident Reinhard Grindel vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu einer Gesprächsrunde angesagt. Die Moderation hat erneut Bettina Tietjen vom NDR-Fernsehen übernommen.

Im Mittelpunkt der Talkrunde wird der Sport im Allgemeinen, die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland und persönliche Erlebnisse der beiden Protagonisten stehen. Im vergangenen Jahr hatte DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch im Zusammenspiel mit Niedersachsens Ministerpräsident für eine höchst unterhaltsame Veranstaltung gesorgt, die viel Lob von allen 400 Teilnehmern bekam. „Die Erwartungen sind auch in diesem Jahr sehr hoch.

Die Zuhörer können sich auf einen spannenden Abend freuen“, sagt VNS-Vorsitzender Hans-Joachim Zwingmann. VGH-Vorstandsvorsitzender Hermann Kasten fügt hinzu:
„Wir werden sicherlich wieder ein volles Haus haben. Das zeigt, welchen Stellenwert diese Veranstaltung inzwischen in der Region Hannover hat.“

In den vergangenen Jahren waren Uli Hoeneß, Dr. Theo Zwanziger, Joachim Löw, Rudi Völler, Dr. Rainer Rauball, Klaus Allofs und Horst Hrubesch bereits Gäste dieser Veranstaltung. Anmeldungen zu dieser Veranstaltung an Hans-Joachim Zwingmann und zwar per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Mobilfunk 0171 55 27 338.

 

Lutz Ahner zum 75. ein Mann des Golfspiels

Foto: Joachim Giesel
Foto: Joachim Giesel

Dieses Alter sieht man Lutz Ahner nicht an. Der passionierte Golfspieler feierte am 4. Februar den 75. Geburtstag und wenn kein Schnee lag, hätte man ihm wahrscheinlich auf irgendeiner Anlage auf dem „Grün“ in sportlicher Manier, adrett gekleidet, gutem Aussehen und bester Gesundheit gratulieren können. Lutz Ahner liebt das Spiel mit dem kleinen weißen Ball über alles. „Wann und wo findet das nächste VDS-Turnier statt“, lautet stets seine erste Frage, wenn der Verein Niedersächsische Sportpresse (VNS) zu einer Veranstaltung seine Mitglieder eingeladen hat.

Bei der Agentur „sportsview“, die der leider viel zu früh verstorbene Christian Brunz einstmals ins Leben rief, verdiente sich Lutz Ahner seine journalistischen Sporen. In Golf-Magazinen warb das Unternehmen für Golf-Anlagen in Deutschland und in der Region wurde intensiv für verschiedene Anlagen Öffentlichkeitsarbeit betrieben. Ahner wollte und konnte nach dem Eintritt ins Rentenalter aber die Firma nicht weiterführen.

Dafür zeigte Lutz Ahner sein Können dann auch bei den VNS-Skatturnieren. Nach einigen vorderen Platzierungen gewann das Geburtstagskind im Jahr 2015 und im vergangenen Jahr die 50. Auflage in souveräner Manier. Die VNS-Mitglieder wünschen dem Jubilar zum 75. weiterhin beste Gesundheit, viele Erfolge und schöne Stunden in der VNS-Familie.