VNS-Vorsitzender Hans-Joachim Zwingmann zum VDS-Ehrenmitglied in Augsburg ernannt

Hohe Auszeichnung für Hans-Joachim Zwingmann. Der Vorsitzende des Vereins Niedersächsische Sportpresse (VNS) wurde im Rahmen der Hauptversammlung des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) in Augsburg zum Ehrenmitglied ernannt und erhielt die Urkunde aus den Händen von VDS-Präsident Erich Laaser. Der 78 Jahre alte ehemalige Sportredakteur bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Hannover war 30 Jahre lang im VDS-Präsidium aktiv und war in dieser Zeit auch Sprecher der deutschen Sportjournalisten bei Fußball-Welt- und Europameisterschaften. Im vergangenen Jahr trat Zwingmann aus dem VDS-Präsidium beim Wahlkongress in Hannover von seinem Amt zurück. Er wurde während dieser Tagung bereits mit der Goldenen Ehrennadel des Verbandes mit Brillant ausgezeichnet. 

Erich Harrigfeld ist tot 31 Jahre Gesicht der HAZ

Wie viele Sportlerkarrieren hat er begleitet, wie viele Mannschaften auf – und manchmal auch wieder absteigen gesehen? 31 Jahre lang war er als Leiter der Sportredaktion das Gesicht der Sportredaktion der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung (HAZ) auf den Fußballplätzen und in den Sporthallen der Region: Erich Harrigfeld. Jetzt ist er im Alter von 80 Jahren am 9. März 2018 in Hildesheim gestorben. Sportjournalisten haben meistens nur ein Kürzel, unter dem sie schreiben. Erich Harrigfeld hatte zwei und zwar „harri“ und „eh“, die er so begründete: „Damit niemand merkt, dass ich so viel mache.“ Im April 1970 hatte ihn die HAZ von der Hannoverschen Presse nach Hildesheim geholt. „Ich habe mich nie beworben. Die Leute kannten meine Arbeit“, sagte er stets voller Stolz, denn Arbeitszeiten von Mittags bis Mitternacht waren bei ihm die Regel. „Oft war ich der letzte Mann im Verlagshaus“, berichtete er gern in Kollegenkreisen. Über 30 Jahre war Harrigfeld das Gesicht der HAZ-Sportredaktion in Hildesheim.
In den 80er Jahren nahm „harri“ gern an den Veranstaltungen des Vereins Niedersächsische Sportpresse (VNS) teil. Zeit zum Plausch und für ein Bier nach Feierabend  blieb er immer. „Ein Kind von Traurigkeit war ich nie“, bemerkte Erich Harrigfeld bei seinem beruflichen Abschied 2001 bei der HAZ und freute sich auf seinen Ruhestand,
den er zunächst als Gasthörer an der Uni ausfüllte, denn Politik und Geschichte interessierte ihn sehr. In den vergangenen Jahren machte ihm die Gesundheit allerdings zu schaffen, so dass „eh“ kaum noch am Vereinsleben im VNS teilnahm. Der Verein Niedersächsische Sportpresse wird Erich Harrigfeld ein ehrendes Andenken bewahren.

„Sport trifft Politik“ mit DFB-Präsident Reinhard Grindel

Zum achten Mal veranstalten der Verein Niedersächsische Sportpresse (VNS) und die Versicherungsgruppe VGH die Talkrunde „Sport trifft Politik“ in Hannover.
Für 3. April 2018 haben sich in der VGH-Verwaltung Am Schiffgraben Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Präsident Reinhard Grindel vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu einer Gesprächsrunde angesagt. Die Moderation hat erneut Bettina Tietjen vom NDR-Fernsehen übernommen.

Im Mittelpunkt der Talkrunde wird der Sport im Allgemeinen, die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland und persönliche Erlebnisse der beiden Protagonisten stehen. Im vergangenen Jahr hatte DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch im Zusammenspiel mit Niedersachsens Ministerpräsident für eine höchst unterhaltsame Veranstaltung gesorgt, die viel Lob von allen 400 Teilnehmern bekam. „Die Erwartungen sind auch in diesem Jahr sehr hoch.

Die Zuhörer können sich auf einen spannenden Abend freuen“, sagt VNS-Vorsitzender Hans-Joachim Zwingmann. VGH-Vorstandsvorsitzender Hermann Kasten fügt hinzu:
„Wir werden sicherlich wieder ein volles Haus haben. Das zeigt, welchen Stellenwert diese Veranstaltung inzwischen in der Region Hannover hat.“

In den vergangenen Jahren waren Uli Hoeneß, Dr. Theo Zwanziger, Joachim Löw, Rudi Völler, Dr. Rainer Rauball, Klaus Allofs und Horst Hrubesch bereits Gäste dieser Veranstaltung. Anmeldungen zu dieser Veranstaltung an Hans-Joachim Zwingmann und zwar per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Mobilfunk 0171 55 27 338.

 

Lutz Ahner zum 75. ein Mann des Golfspiels

Foto: Joachim Giesel
Foto: Joachim Giesel

Dieses Alter sieht man Lutz Ahner nicht an. Der passionierte Golfspieler feierte am 4. Februar den 75. Geburtstag und wenn kein Schnee lag, hätte man ihm wahrscheinlich auf irgendeiner Anlage auf dem „Grün“ in sportlicher Manier, adrett gekleidet, gutem Aussehen und bester Gesundheit gratulieren können. Lutz Ahner liebt das Spiel mit dem kleinen weißen Ball über alles. „Wann und wo findet das nächste VDS-Turnier statt“, lautet stets seine erste Frage, wenn der Verein Niedersächsische Sportpresse (VNS) zu einer Veranstaltung seine Mitglieder eingeladen hat.

Bei der Agentur „sportsview“, die der leider viel zu früh verstorbene Christian Brunz einstmals ins Leben rief, verdiente sich Lutz Ahner seine journalistischen Sporen. In Golf-Magazinen warb das Unternehmen für Golf-Anlagen in Deutschland und in der Region wurde intensiv für verschiedene Anlagen Öffentlichkeitsarbeit betrieben. Ahner wollte und konnte nach dem Eintritt ins Rentenalter aber die Firma nicht weiterführen.

Dafür zeigte Lutz Ahner sein Können dann auch bei den VNS-Skatturnieren. Nach einigen vorderen Platzierungen gewann das Geburtstagskind im Jahr 2015 und im vergangenen Jahr die 50. Auflage in souveräner Manier. Die VNS-Mitglieder wünschen dem Jubilar zum 75. weiterhin beste Gesundheit, viele Erfolge und schöne Stunden in der VNS-Familie.

Zum 50. Mal VNS-Skatturnier - Pokal erneut an Lutz Ahner

Foto: Wolfgang Giesel
Foto: Joachim Giesel

Spannung bis zum Schluss, doch dann gab es einen eindeutigen Sieger. Lutz Ahner gewann zum zweiten Mal das Skatturnier des Vereins Niedersächsische Sportpresse (VNS). Es war die 50. Auflage dieser Veranstaltung, die seit 1968 ohne Unterbrechung zum beliebtesten Meeting des VNS zählt und in der Region wahrscheinlich einmalig ist. Trotz Schneegestöber, Matsch und Eisregen hatten sich die Kollegen auf den Weg ins neue Domizil gemacht. Das Clubhaus von Hannover 96 mit seinem Pächter Carsten Aschenbach war ein hervorragender Gastgeber. Fast 40 Jahre lang hatte der VNS seinen Skatmeister beim TSV Havelse in Garbsen vor den Toren Hannovers ermittelt. Organisatorische Gründe sorgten für einen Standortwechsel, der von allen Mitgliedern begrüßt wurde.

Sieger Lutz Ahner (früher Sports View) hatte bereits den ersten Durchgang sehr erfolgreich bestritten, doch mit Olaf Kaune (NDR) und Fritz Rust (Fotograf) sowie Winfried Leinweber (BILD), Titelverteidiger Norbert Fettback (HAZ) , Achim von Lüderitz (HAZ), Joachim Giesel (Fotograf) und Christian Purbs (HAZ)  hofften die Verfolger im zweiten Abschnitt auf eine Wende. Sie blieb aus, so dass Lutz Ahner am Ende vor Olaf Kaune und Fritz Rust siegte. „Mir hat es wieder großen Spaß gemacht, sich abseits der Spiele mit den Kollegen einmal wieder auszutauschen“, sagte Reinhard Stein. Der frühere NDR-Moderator war wie „Sportschau-Legende“ Dieter Adler am Start und freute sich über das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Kollegen Manfred Scharfe.

Eigentlich wollten die VNS-Skatspieler bei diesem Meeting Herbert Rösner zu seinem 90. Geburtstag gratulieren. Doch der Nestor des VNS und seit vielen Jahren immer dabei, hatte sich zu einer kleinen Feier in den Harz zurückgezogen. „Er hat wohl die Kosten für eine Sektrunde gescheut“, meinte spöttisch ein Teilnehmer am Rande des Turniers. „Herbert wird dies sicherlich nachholen“, beruhigte VNS-Vorsitzender Hans-Joachim Zwingmann die Gemüter.

Das bemerkenswerte an der Skatmeisterschaft ist die Tatsache, dass die Teilnehmer mit mindestens vier Preisen den Heimweg antreten konnten. Für die reichhaltige Tombola hatte - wie in den Vorjahren - der Vorsitzende Jochen Zwingmann und sein Vize Jürgen Ketelhake gesorgt. Sie freuten sich darüber, dass die guten Kontakte zur Wirtschaft wie die Continental AG,, Toto-Lotto, ADIDAS, Flughafen Hannover, Nordmedia, Schlachterei Gramann/Ahrberg und VW-Sport weiterhin vorhanden sind.

Herbert Rösner zum 90. „Mann der ersten Stunde“

Der Nestor des Vereins Niedersächsische Sportpresse (VNS) zieht am 4. Dezember alle Blicke auf sich. Herbert Rösner wird 90 Jahre alt und steuert bei guter Gesundheit auf den „Club der Hunderter“ zu. Als „Rö.“ 1954 bei der „Neuen Presse“ in Hannover anfing und Nachfolger des legendären Sportchefs Hans Meißner wurde, wusste er noch nicht, was alles in den kommenden vier Jahrzehnten auf ihn zukommen würde. Als Leiter der NP-Sportredaktion übernahm er sofort die Berichterstattung über den Verein Hannover 96, der gerade zum zweiten Mal Deutscher Meister geworden war.

„Herrlich die damalige Zeit. Man konnte in Ruhe arbeiten und pflegte einen engen Kontakt zu Vereinen und deren Präsidenten, Trainern sowie Spielern und war mit den Kollegen auch stets in einer geselligen Runde unterwegs“, erzählt Herbert Rösner, der sich bis heute noch immer an VNS-Veranstaltungen gern beteiligt. Besonders beim Skat-Turnier hat der „Mann der ersten Stunde“ oft gezeigt, wo es lang geht.

Bei Sportfesten des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) war der Jubilar stets ein erfolgreicher Medaillensammler für den VNS. Allerdings – so berichten Augenzeugen- wurde 1973 in Hamm/Westf. um Herbert Rösner sehr gebangt. Beim 100-Meter Brustschwimmen verließen ihn zehn Meter vor dem Anschlag plötzlich die Kräfte und ein Ertrinken drohte. Die Anfeuerungen der Kollegen vom Beckenrand sorgten aber dafür, dass Herbert unter größter Kraftanstrengung mit Müh und Not völlig erschöpft das Ziel erreichte.

Als Torwart zeichnete er sich viele Jahre lang bei der 96-Prominenten-Mannschaft und der VNS-Auswahl aus.

Herbert Rösner sparte während seiner Redakteurszeit bei seinen Berichten nicht mit Lob und Kritik. 1966 brachte er sogar Trainer Horst Buhtz zu Fall. Nach einer 1:3-Niederlage der 96er in Neunkirchen verzichtete „Rö“ auf einen Spielbericht in der NP. Der Leser bekam im Sportteil einen weißen Kasten – das war einmalig - mit dem Vermerk versehen: „Hier sollte eigentlich die Analyse über das Spiel stehen. Wegen der schwachen Leistung der Mannschaft von Hannover 96 verzichten wir darauf.“ Das hatte zur Folge, dass  Buhtz am anderen Tag gefeuert wurde.

Der frühere VDS-Präsident Ernst Werner verlieh Herbert Rösner wegen seines smarten Aussehens und einer silbernen Locke im Haar den Kosenamen „Mende des Sports“, der durch den ehemaligen 96-Coach „Fiffi“ Kronsbein in die Öffentlichkeit getragen wurde. 1972 wechselte „Rö“ zur Hannoverschen Allgemeine Zeitung (HAZ) und erlebte ein Jahr später als Fußball-Chef das „Wunder von Wuppertal“ (96 verhinderte durch einen Sieg beim WSV und gleichzeitiger Niederlage von Eintracht Braunschweig den Bundesliga-Abstieg) hautnah mit. „Ein tolles Erlebnis mit fantastischen Spielern“, schwärmt Herbert noch immer.  

Die Kolleginnen und Kollegen wünschen Herbert Rösner weiterhin beste Gesundheit, viel Freude und Spaß am Leben mit Blick auf schöne Tage mit seiner Inge sowie wundervolle Stunden im Kreise der VNS-Familie.